Die stadtnahe Wohn-Gemeinde

Im April 1318 erstmals urkundlich erwähnt war Wolfschlugen früher sehr stark von der Landwirtschaft geprägt
Im 19. Jahrhundert etablierte sich in Wolfschlugen die Weißstickerei, die hier nicht nur ausgeübt sondern auch gelehrt wurde.
Bald bestickten 140 bis 180 Frauen und Mädchen Wäsche nicht nur für Wäsche- und Aussteuergeschäfte in Stuttgart sondern auch für den Adel und den königlichen Hof. 1926 wurde die Stickschule aufgegeben. Die Handstickerei war unrentabel geworden.
 
1946 kamen die ersten Flüchtlinge aus dem Sudetenland, die sich in den Jahren 1951-55 hauptsächlich in der "Siedlung" niederließen. Mit der Erschließung des Industriegebietes im Jahre 1956 nahm der wirtschaftliche Aufschwung der Gemeinde seinen Anfang.
Heute hat die Gemeinde am Rande der Fildern in Flughafennähe unweit von Stuttgart, Esslingen und Nürtingen gelegen ca. 6.300 Einwohner und mit etwa zwanzig eingetragenen Vereinen ein äusserst reges Vereinsleben.
 
Umrahmt von Wiesen und Wäldern bietet die 360m über dem Meeresspiegel gelegene Gemeinde mit ihren insgesamt712ha Fläche Möglichkeit zum stadtnahen Wohnen und ist trotz ländlichem Flair über die nahe gelegene Anschlussstelle der Autobahn A8 und die Bundesstraßen B27 und B313 (B10), sowie der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz mit der Linie 74 nach Nürtingen, Bernhausen und Degerloch, gut vernetzt.
 
Auf dem Dorfplatz vor dem neuen Rathaus, das im Oktober 1999 eingeweiht wurde, haben sich ein Wochenmarkt (immer mittwochs), der jährlich am Martinitag, dem 11.November stattfindende Krämermarkt sowie der Adventsmarkt (1. Advent) etabliert.
 
Wer mehr über Wolfschlugen erfahren möchte, kommt hier auf die Internetseite der Gemeinde Wolfschlugen