Vereinsgeschichte von 1928 bis heute

1928-1949 Anfänge und Nachkriegszeit

Am 8. Juni 1928 lädt Karl Maier mit der Absicht eine Musikkapelle zu gründen zu einer Versammlung ins Gasthaus Rössle ein. Am selben Abend gründen Karl Maier, Christian Hoss, Ernst Schroth, Gottlieb Münzinger, Otto und Fritz Schnirring, Gustav und Franz Maier den Musikclub Wolfschlugen.

Es werden wöchentlich zwei Proben unter der Leitung von Friedrich Knöll aus Nürtingen abgehalten.

 

Karl Maier (Reinhardstraße) wird Vorsitzender der neu gegründeten Kapelle.

 

Bald gesellen sich noch mehr musikbegeisterte Einwohner zu der kleinen Gruppe und so können im Januar 1929 bereits 15 Mitglieder gezählt werden.

 

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Jedes Mitglied muss einen Einsatz von 50 Mark bezahlen, ein eigenes Instrument beschaffen und es werden noch keine passiven Mitglieder aufgenommen.

 

1930 folgt erst die Umbenennung in "Musikkapelle Wolfschlugen" bevor im Jahr 1933 die "Kapelle" in einen "Verein" umgewandelt wird, damit man nun auch passive Mitglieder aufnehmen kann.

 

1931 erfolgt der erste Dirigentenwechsel. Als Nachfolger von Friedrich Knöll wird Wilhelm Lehmann aus Frickenhausen bestimmt.

 

1934 wird erstmals ein Theaterstück an der Weihnachtsfeier aufgeführt (Die Seemannsbraut von W.A.Pannek)

 

Bereits 1935 folgt erneut ein Dirigentenwechsel, da dem bisherigen Dirigenten der Weg nach Wolfschlugen zu weit ist. Nachfolger von Wilhelm Lehmann wird der Musikdirektor des Landestheaters Stuttgart, Otto Himmer, dem bereits ein Jahr später Wilhelm Schneider aus Kirchheim/T. folgt.

 

Die Kapelle beim 10-jährigen Bestehen 1938 vor dem alten Kriegerdenkmal in der Rathausstraße:

 

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Faschingstanz, 1.Mai-Feier, Waldfest, Totensonntag, Weihnachtsfeier und Turmblasen sowie der Besuch von Musikfesten und Wertungsspiele gehören vor Ausbruch des 2. Weltkrieges regelmäßig zum Jahreskalender.

Von Frühjahr 1940 bis 1945 muss der Spielbetrieb jedoch komplett eingestellt werden, da viele Musiker einberufen werden.

 

1946 wird der Probenbetrieb von 11 Musikern unter der Leitung von Vizedirigent Karl Knapp wieder aufgenommen, bevor im Jahr 1947 Karl Klock aus Grötzingen, der Komponist des heute legendären Hexenbanner-Marschs, als Dirigent gewonnen werden kann.

Der Text zum um 1950 entstandenen Marsch stammt vom Wolfschlüger Heimatdichter Franz Hanisch und das Trio des Marsches avanciert zur "in Stadt und Land bekannten" Nationalhymne Wolfschlugens.

 

Bereits 1947 finden wieder alljährliche "Feiern" statt, an denen neben einem Konzertprogramm auch Theaterstücke dargeboten werden und auch das traditionelle Waldfest wird wieder veranstaltet.

 

Die ersten Jungmusiker nach dem 2. Weltkrieg, Werner Blank (bis 2016 aktiver Klarinettist und Saxophonist im Aktiven Orchester) und Karl Brandl, treten bei den Jahresfeiern am 01.+ 07.01.1950 auf.

 

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1950-1988 unter musikalischer Leitung von Gerhard Zinke

Im April 1950 übernimmt Gerhard Zinke aus Rohr die musikalische Leitung des Aktiven Orchesters, dem er fast vier Jahrzehnte bis 1989 als Dirigent treu bleiben wird.

 

1952 wird Anfang März bei einem Vorständetreffen in Bonlanden der "Filderkreis" im Bund Süddeutscher Volksmusiker gegründet und im Juni in Bonlanden das 1.Kreismusikfest abgehalten. Als beste Kapelle bei Wertungsspiel und Marschmusik kann der Musikverein eine Trompete in Empfang nehmen.

 

Ausserdem kommt in diesem Jahr das vom Wolfschlüger Heimatdichter Franz Hanisch geschriebene und von Gerhard Zinke vertonte "Wolfschluger Heimatlied" an den Pfingsttagen durch den Musikverein zur Uraufführung.

 

1953 zum 25-jährigen Jubiläum mit 2. Kreismusikfest in Wolfschlugen werden die Musiker neu eingekleidet, denn bis dato gibt es keine Uniform. Da nach dem Krieg lediglich nur noch alte vorhandene Uniformmützen ergänzt, aber aufgrund der finanziell schlechten Lage keine weiteren Uniformen angeschafft werden konnten, trat man seither im weissen Hemd und schwarzer Krawatte auf.

 

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1955 treten bei der Jahresfeier erstmals einige Jungmusiker auf. Geprobt wird meist unter der Leitung von Gerhard Feldmaier - langjähriger Posaunist und später Tubist im Aktiven Orchester.

 

In den Folgejahren wird die Jugendausbildung zwar kontinuierlich aufgebaut und Auftritte bei den Jahresfeiern des Musikvereins gehören zum Programm, dennoch formiert sich ein festes Jugendensemble in seiner heutigen Form erst Ende der 1960er Jahre zur Jugendkapelle, die über 20 Jahre unter der Stabführung von Helmut Schober steht.

 

Im August 1957 ist die Kapelle in der Sendung „Mit Volksmusik ins Land hinaus" des Süddeutschen Rundfunks erstmals im Radio zu hören.

Die Aufnahmen hierzu finden im Saal des Landgasthofes Löwen statt, der unter anderem auch als Probelokal genutzt wird.

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Kurz nach der Ausstrahlung im August wird die erste Schallplatte vorgestellt.

 

Im Juni 1958 besucht die Musikgesellschaft Münchenbuchsee erstmals den Musikverein Wolfschlugen zu dessen 30-jährigem Bestehen. Die Freundschaft zwischen den beiden Kapellen hat bis heute Bestand.

 

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Nähere Einzelheiten siehe auch in der Rubrik: "Unsere schweizer Freunde"

Der Gegenbesuch ist für das Folgejahr geplant, kann aber aufgrund eines großen Brands auf mehreren Höfen nicht stattfinden. Aber bereits im Juni 1960 holt man das Treffen nach und reist zum "Großen Musikantentreffen" nach Münchenbuchsee in den Kanton Bern.

 

Im Mai 1961 werden beim SDR in der Villa Berg in Stuttgart Aufnahmen für "Das Kleine Platzkonzert" gemacht, die im Oktober ausgestrahlt werden.

 

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Beim Waldfest präsentiert sich der Musikverein erstmals in seinen neuen blauen Westen, die ein Geschenk des Gönners und Ehrenmitglieds Fritz Howind sind.

1962-72: in Arbeit


Im Juli 1972 erreicht das Aktive Orchester beim Wertungsspiel in Obernau mit „Tirol 1809", einer Suite in 3 Sätzen von Sepp Tanzer einen 1. Rang mit Auszeichnung.
 
Die erfolgreiche Jugendarbeit macht es möglich, 1974 ein zweites Jugendorchester aufzubauen. Neben der Jugendkapelle unter der Leitung von Helmut Schober treten bei der Jahresfeier auch die Jungmusikanten, eine Anfängergruppe, unter der Leitung von Gerhard Syska auf.
 
1978 findet die erste Prunksitzung in Wolfschlugen mit der Karnevalsgesellschaft Zwieblingen aus Esslingen statt.

 

1978-88: in Arbeit

Im Jubiläumsjahr 1988 kann ein neuer Proberaum bezogen werden, an dessen Ausbau sich viele Mitglieder mit zahlreichen Arbeitsstunden beteiligt haben.

 

1989-1995 Zeiten des Wechsels
1989 übergibt Gerhard Zinke nach fast 40jähriger Tätigkeit den Taktstock an seinen Freund Hans-Joachim Matthes. 
1990 wird Gerhard Syska neuer 1. Vorstand des Musikvereins, nachdem sich Hermann Schultheiß nach 14 Jahren nicht mehr zur Wahl stellt.
Hermann Schultheiß organisiert und begleitet  1991 eine 14tägige Konzertreise der Jugendkapelle durch den mittleren Westen der USA - ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. 
Im Oktober 1991 wird Erik Manyak neuer Dirigent des Aktiven Orchesters, das er allerdings bereits 1993 schon wieder verlässt. Zuvor erreicht er jedoch mit dem Aktiven Orchester beim Wertungsspiel in Bitz noch die Note „sehr gut" mit den Werken „Festlicher Beginn" und „Phantasie und Fuge". Auch in der Jugendkapelle findet ein Wechsel statt. Nachfolger von Helmut Schober wird Gerd Zöllmer. 
1993 wird Georg Wacker neuer Dirigent des Aktiven Orchesters. 
1994 löst der bisherige Musikervorstand Rudolf Zöllmer Gerhard Syska als 1. Vorsitzenden des Vereins  ab.
1996 bis 2011 unter musikalischer Leitung von Arno Hermann
tl_files/fM_k0006/Bilder Chronik/dirigent_hermann3.jpg1996 übernimmt der 30-Jährige Arno Hermann aus Leinfelden-Echterdingen von Georg Wacker die Leitung des Aktiven Orchesters. Hermann, der als junger Posaunen-Student schon selbst beim Musikverein Wolfschlugen mitspielte, soll endlich wieder Kontinuität in das Amt des Dirigenten bringen.

Im Jahre 1998 wird das 70jährige Bestehen gefeiert. Klaus Neuburger organisiert und gestaltet eine viel beachtete und besuchte Ausstellung im Proberaum zur 70-jährigen Vereinsgeschichte.

Ab September 1998 neu im Musikverein:
Musikalische Früherziehung und Blockflötenunterricht - die Mini-u. Maxi-Jumbos

Im neuen Jahrtausend stellt auch der Musikverein die Weichen für die Zukunft neu. Ab Januar 2001 wird der Verein erstmals von einem Vorstandsgremium geleitet. Ihm gehören Klaus Neuburger als Vorstandssprecher, Alexander Stoll, Elly Kalb (Schatzmeisterin), Daniel Krämer (Musikervorstand) und Brigitte Holzer (Schriftführerin) an. Für den im März 2001 viel zu früh verstorbenen Klaus Neuburger rückt im Januar 2002 Karl Münzinger als Vorstandssprecher nach.

Nach über 40jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit findet ein weiterer Generationswechsel statt. Die Dirigenten der Jugendkapelle - Gerd Zöllmer - und der Jungmusikanten - Andreas Ocker - lösen im Januar 2002 Helmut Schober als Vizedirigenten ab.

Im November 2002 wird anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2003 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg eine CD aufgenommen.
Neben Stücken zeitgenössischer Komponisten sind auch das Wertungsstück “Mountain Panorama”, mit dem sich das Aktive Orchester im Mai 2002 beim Wertungsspiel in Metzingen in der Oberstufe die Note “mit hervorragendem Erfolg” erspielte, sowie traditionelle Stücke wie “Klingendes Schwabenland” und der mittlerweile zum Wolfschlüger Traditionsmarsch gewordene “Hexenbanner -Marsch” zu hören.

Im April 2003 findet das Jubiläumskonzert mit Festakt statt, vom 5. - 7. September findet ein Festwochenende mit einem abwechslungsreichen Programm für jung und alt und sonntags ein großer Festumzug durch Wolfschlugen mit anschließendem Kreisverbandsmusikfest statt.

Die Jugendkapelle unter Leitung von Gerd Zöllmer erspielt sich im Juni 2004 beim Jugendkritikspiel in Wernau in der Mittelstufe das Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen".

Im August 2004 reist das Aktive Orchester in die P(f)alz. Neben einem Auftritt bei der Weinkerwe in Neustadt- Diedesfeld stehen ein Besuch des Technikmuseums und eine Stadtbesichtigung in Speyer auf dem Programm.
Nach den Sommerferien 2004 übergibt der Dirigent der Jungmusikanten, Andreas Ocker, den Taktstock an seinen Nachfolger Andreas Ruf.
 
Erstmals findet im Januar 2005 die Hauptversammlung des Musikvereins nicht mehr an einem Freitag statt. Um Terminüberschneidungen mit der Stadtkapelle Rottenburg, die Arno Hermann seit 2001 leitet, zu vermeiden, soll die Hauptversammlung von nun an donnerstags statt finden.

Vom 28.-30. Mai reist der Musikverein wieder einmal zu der befreundeten Musikgesellschaft nach Münchenbuchsee/Schweiz, um an den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der Musikgesellschaft teilzunehmen.

Im Oktober 2005 startet mit Paulchens Powerband ein neues Projekt im Musikverein. In zweiwöchig stattfindenden Orchesterproben sollen die Kinder bereits nach einem halben Jahr Einzelunterricht in der Gruppe musizieren. Neben sozialen Gesichtspunkten - einander zuhören, Rücksicht aufeinander nehmen und sich gegenseitig unterstützen, sollen hier auch Grundlagen der Musiktheorie und Rhythmik spielerisch erlernen und die Kinder auf die Jungmusikanten vorbereitet werden.
 
Im Jahr 2006 können Arno Hermann und das Aktive Orchester bereits auf 10 gemeinsame Jahre zurückblicken.
10 Jahre aktives Engagement, 10 Jahre musikalische Entwicklung, 10 Jahre Zusammenwachsen
auf die sowohl Dirigent als auch Orchester stolz sein dürfen.
Beim Frühjahrskonzert im April 2006 wird nicht nur das 10-Jährige des Dirigenten, sondern auch dessen 40.Geburtstag gebührend gefeiert.
Im Mai 2006 nimmt das Aktive Orchester beim Oberstufen-Wertungsspiel im Rahmen des Landesmusikfestes in Villingen-Schwenningen teil. Das Ergebnis fällt nicht wie erwartet aus ! - mit gutem Erfolg und 80,0 Punkten kehrt man aus Villingen heim.
 
Bereits im Juni 2007 startet das Aktive Orchester einen neuen Versuch und erspielt sich beim Wertungsspiel des Kreisverbands Neckar/Alb in Zwiefalten in der Oberstufe die Höchstwertung und das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg" teilgenommen.
 
Im September 2007 übernimmt Nadine Schwaiger - aktive Klarinettistin und Saxophonistin im Musikverein- die Leitung der Mini-Jumbos von Margot Koller, die die Gruppe seit ihrer Gründung im Jahr 1998 leitete.
 
Im Jahr 2008 feiern unsere Jüngsten, die Mini-und Maxi-Jumbos ihr 10-jähriges Bestehen. Neben dem alljährlichen Auftritt beim Vorspielnachmittag im Juni, dürfen sie, begleitet von den Jungmusikanten, erstmals an der Jahresfeier den "Little Drummerboy", arrangiert von unserem Dirigenten Arno Hermann, aufführen.
 
Im April 2009 steht schon das nächste Highlight an: der Musikverein Wolfschlugen - mit Jungmusikanten, Jugendkapelle und Aktivem Orchester - musiziert beim Frühjahrskonzert mit den Chören der Sängervereinigung Concordia.
Nahezu 150 Sänger und Musiker füllen die vergrößerte Bühne in der neu renovierten Wolfschlüger Festhalle und bestreiten gemeinsam ein einzigartiges Konzert unter dem Motto "Musik für Generationen".
 
Im September 2009 übernimmt die musikbegeisterte junge Mutter Sabine Käss von Nadine Schwaiger die Leitung der Mini-Jumbos.
 
Auch die Arbeit bei Paulchens Powerband trägt immer größere Früchte.
Nach kleinen, aber feinen Gruppen mit 4-7 Kindern in den Jahren 2005 bis 2008, schaffen es Jane Eigeldinger, Anne Greule, Laura Leitmann und Alexandra Syska im Dezember sage und schreibe 10 kleine Musikerinnen und Musiker zu den Jungmusikanten zu "übergeben".
 
Ein positives Zeichen dafür , dass auch die Jugendarbeit und vor allem die zweimal jährlich im Januar und Juli stattfindenden Jugendwerbungen großen Anklang finden.
 
Im Januar 2010 übergibt Sabine Pillat nach 11 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Jugendleiterin ihr Amt in jüngere Hände.
Mit Carina Hoss, aktive Flötistin und Blockflötenausbilderin,  konnte hierfür wieder ein engagiertes Eigengewächs gewonnen werden.
Im Juli 2011 heisst es Abschiednehmen. Mit einem einzigartigen Sommernachtskonzert wird Dirigent Arno Hermann nach 15 Jahren Stabführung in Wolfschlugen verabschiedet.
 
Mit Paul Jacot konnte wiederum ein engagierter junger Dirigent gewonnen werden und wir lassen uns gerne überraschen was die Zukunft bringen wird.

2011 bis 2016 unter musikalischer Leitung von Paul Jacot
Im September 2011 übernimmt Paul Jacot, Jahrgang 1976, studierter Trompeter und Dirigent die musikalische Leitung des Aktiven Orchesters.
Mit Engagement, Tatendrang und Hang zum Perfektionismus, bringt er frischen Wind in das große Blasorchester des Musikvereins und feiert mit einem gelungenen Konzert an der Jahresfeier 2011 seinen Einstand.
Bereits ein halbes Jahr später, im Juni 2012, reist das Aktive Orchester zum Oberstufen-Wertungsspiel nach Ebersbach/Fils und erspielt sich dort mit "Second Suite in F" von Gustav Holst und "Nostradamus" von Otto M. Schwarz das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen.
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Im Oktober 2012 erhalten Gerd Zöllmer, Andreas Ruf, Alexandra Syska und Sara Zechel für ihr ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit des Musikvereins Wolfschlugen den von der Kreissparkasse Esslingen und der Nürtinger Zeitung ausgelobten Ehrenamtspreis "Starke Helfer" und ein Preisgeld, dessen Verwendungszweck schnell klar ist: Mit einem Konzert nur für Kindergartenkinder, soll kleinen Musikbegeisterten die Welt der Musik auf spielerische Weise näher gebracht werden. Mit einer selbstausgedachten Geschichte um "Molly Maus und ihre Freunde", die mit handgearbeiteten Häkel-Handpuppen gespielt wird und einem kleinen Konzertprogramm soll Kindergartenkindern zwischen 3 und 6 Jahren ein erstes unvergessliches Konzerterlebnis ermöglicht werden.Mit "Molly Maus feiert Geburtstag" startet somit eine Konzertreihe für unser kleinstes Publikum, die sich einmal jährlich um den Welt-Kindertag (20. September) in der Aula fortsetzen soll.
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2013 beschließt die Gemeinde Wolfschlugen überraschend die Schließung der kommunalen Musikschule zum 31.03.2014 und der Musikverein Wolfschlugen sieht sich in der Pflicht die musikalische und künstlerische Ausbildung in Wolfschlugen zu erhalten.Mit Unterstützung der Gemeinde Wolfschlugen und dem unermüdlichen Einsatz einiger engagierter Musiker um Dirigent Paul Jacot und Vorstandssprecher Karl Münzinger, öffnet unsere eigene vereinsgeführte Musikschule am 01. April 2014 ihre Pforten.
Ein Großprojekt, das, von Musikschulleiter Paul Jacot gut durchdacht und geplant, die musikalische Ausbildung der Musikvereinsjugend auf hohem Niveau sichern soll. Neben Blas- und Schlaginstrumenten, können aber auch "blasmusikfremde" Fächer, wie Tasteninstrumente, Saiteninstrumente, Ballett, musikalische Früherziehung oder Musikgarten belegt werden.Schon mit 1 bis 2 Jahren werden die Kleinsten spielerisch an die Musik herangeführt, gefolgt von musikalischer Früherziehung für Kindergartenkinder, Blockflötengruppen und Instrumentalunterricht im Schulalter, bis hin zur Erwachsenenbildung.Diese Konstellation der vereinsgeführten Musikschule mit "blasmusikfremdem" Angebot stellt im Blasmusikverband Baden-Württemberg eher eine Seltenheit dar.
Im September 2014 reisen Molly Maus und ihre Freunde nach Afrika. Die 2. Auflage des Kinderkonzertes, initiiert von Sara Zechel und Alexandra Syska und mit Hilfe einiger begeisterter Musiker in die Tat umgesetzt, bildet den Schlusspunkt der erstmals von unserer Musikschule veranstalteten "Kinderwoche".
Bei der Jahresfeier 2014 wird ebenfalls Neuland betreten. Das anspruchsvolle Konzertprogramm, das sich um das Thema Filmmusik dreht, wird mit jeweils passenden Bildern und Filmen aus "Der Zauberer von Oz", "Superman", "Spiel mir das Lied vom Tod" u.a. untermalt. Dies macht den Aufbau einer separaten Bühne vor der Bühne notwendig und sorgt in der voll besetzten großen Turn- und Festhalle für eine heimelige und vorweihnachtliche Atmosphäre.
Bei dieser Jahresfeier werden auch die beiden Jugenddirigenten Gerd Zöllmer (23 Jahre Dirigent der Jugendkapelle) und Andreas Ruf (12 Jahre Leiter der Jungmusikanten) in den wohlverdienten "Ruhestand" verabschiedet.
Leider kündigt Paul Jacot bereits im Herbst 2015 seinen Abschied an. 
Davor gibt es aber noch ein "furioses" Finale für alle Musiker/innen und Zuhörer/innen:
 
Beim "Großen Musical-und Operetten-Konzert" im Dezember 2015 avanciert die Jahresfeier in der Festhalle zu einer großen Opernbühne.
Die beiden Solisten, Uta Oellig (Sopran) - Querflötenlehrerin an unserer vereinseigenen Musikschule -  und der Bariton Jürgen Deppert, glänzen bei einem Konzert der besonderen Art.
Neben gängigen Melodien aus Georges Bizets "Carmen" und Jaques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" wurde das Wolfschlüger Publikum mit verschiedenen Operetten, Opern und Musicals verwöhnt - - und man kann behaupten, dass dieses Konzert noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch, weil es eine extra Bühne vor der Bühne gibt, die nicht nur Solisten, sondern auch das Orchester in ein ganz besonderes Licht rückt und eine, der Veranstaltung gebührende, heimelige Atmosphäre in die Festhalle Wolfschlugen zaubert.
 
Gleich im darauffolgenden Frühjahr 2016 steht mit dem Kindermusical "Max der Regenbogenritter" eine Kooperation gemeinsam mit der Musikschule und der Grundschule Wolfschlugen auf dem Programm.
Die Schüler und Schülerinnen der Grundschule mit Rektorin Eleonore Dolde und Chorleiterin Inge Jotzo-Kühn, proben meisterhaft, Kostüme werden geschneidert, Kulissen umgebaut und am 20. und 21.April 2016 ist es endlich soweit:
Max der Regenbogenritter, der sich gerne um seine Rosen kümmert oder an seinem Kettenhemd häkelt, macht sich auf, Prinzessin Lise vor dem gefürchteten Drachen zu retten.
Während seiner Abwesenheit auf der Burg, wird diese aber vom Kater Brutus und seiner Bande erobert.
In einem furiosen Finale erkämpft sich Max die Burg zurück und heiratet schließlich im "Happy End" seine Prinzessin Lise.
 
Und eins ist nach den beiden "ausverkauften" Vorstellungen  für alle Wolfschlüger-egal ob  groß oder klein-  schnell klar: Max der Regenbogenritter war ein einzigartiges Erlebnis mit absolutem Wiederholungsbedarf !!!!
2016 bis heute

Im September 2016 übernimmt Rainer Schollenberger, 1964 geboren in Pforzheim, die Leitung der vereinseigenen Musikschule, der Jugendkapelle und des Aktiven Orchesters.

Der studierte Trompeter und Dirigent hatte sich nach beinahe 20 Jahren als Musikschulleiter und Leiter der örtlichen Musikkapelle in Bad Hindelang wieder beruflich ins Schwäbische orientiert.

Neben der Leitertätigkeit in unserer Musikschule, wird weiterhin eine Kooperation mit der Grundschule Wolfschlugen in Form einer Keyboard-  und seit November auch ich Form einer Bläserklasse geführt.

Im Januar 2017 beginnt ebenfalls unter Leitung von Rainer Schollenberger wieder Paulchens Powerband - unser Mini-Orchester der Neueinsteiger, erfolgreich bereits im 11.Jahr !

Verein in Zahlen

Mtgliederstand am 01.01.2017: 379

Vorsitzende 1928 bis 2001
1928 - 1930 Karl Maier
1930 - 1946 Adolf Feldmaier
1946 - 1954 Karl Maier "Basskarle"
1954 - 1962 Ernst Schroth
1962 - 1964 Gustav Fuchs
1964 - 1976 Otto Schnirring
1976 - 1990 Hermann Schultheiß
1990 - 1994 Gerhard Syska
1994 - 2001 Rudolf Zöllmer
seit 2001 Vorstandsgremium

 

Vorstandsgremium 2001 bis heute

2001

Klaus Neuburger, Elly Kalb, Brigitte Holzer, Daniel Krämer, Alexander Stoll

2002

Karl Münzinger übernimmt für den verstorbenen Klaus Neuburger den Posten des Vorstandssprechers

2006

Siegfried Schweizer übernimmt von der nach 14 Jahren scheidenden Elly Kalb die Finanzaufgaben

Das Jugendressort übernimmt Kerstin Krämer von Daniel Krämer, der nach 6 Jahren als Musikervorstand aus der Vorstandschaft ausscheidet.

2016

Für die scheidenden Vorstandsmitglieder Siegfried Schweizer (Kassier) und Vorstandssprecher Karl Münzinger rücken Manuela Gerlach und Bernd Schäfer in die Vorstandschaft nach.

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hintere Reihe v.l.n.r: Alexander Stoll, Siegfried Schweizer, Karl Münzinger, Bernd Schäfer
vordere Reihe v.l.n.r.: Manuela Gerlach, Kerstin Krämer, Brigitte Holzer
Dirigenten 1928 bis heute
1928 - 1931 Friedrich Knöll, Nürtingen
1931 - 1935 Wilhelm Lehmann, Frickenhausen
1935 - 1936 Otto Himmer, Stuttgart
1936 - 1942 Wilhelm Schneider, Kirchheim
1946     Karl Knapp, Wolfschlugen
1947 - 1950 Karl Klock, Grötzingen
1950 - 1989 Gerhard Zinke, Wolfschlugen
1989 - 1991 Hans-Joachim Matthes, Stuttgart
1991 - 1993 Erik Manyak, Reutlingen
1993 - 1995 Georg Wacker, Renningen
1996 - 2011 Arno Hermann, Rottenburg-Ergenzingen
2011 - 2016 Paul Jacot, Eislingen
seit 2016 Rainer Schollenberger, Memmingen

 

Veranstaltungen

Prunksitzungen und Theateraufführungen gehörten jahrzehntelang zum Vereinsleben des Musikverein Wolfschlugen e.V.
Beide Veranstaltungen werden zur Zeit nicht mehr durchgeführt.
Prunksitzungen

Mit einer Elferratsitzung des Narrenbundes Neuhausen am 26. Januar 1974 in der Festhalle in Wolfschlugen
begann die Zeit der jährlich stattfindenden Prunksitzungen. Bei der Faschings-Prunksitzung am 28. Januar 1978
brachte der Narrenbund Neuhausen die Karnevalgesellschaft Zwieblingen als Gäste mit nachWolfschlugen.
Die Darbietungen der Esslinger Narren lösten beim Publikum wahre Beifallstürme aus. So entschloss sich die
Vorstandschaft, die nächste Prunksitzung mit der Karnevalgesellschaft Zwieblingen durchzuführen. Aus dieser
Prunkfestsitzung resultierte eine freundschaftliche und kameradschaftliche Verbindung mit der Karnevalgesellschaft
Zwieblingen.
Hermann Schultheiß 1.Vorsitzender des Musikvereins Wolfschlugen und der Ehrenpräsident Herbert Maier aus der
Karnevalgesellschaft Zwieblingen, führten nun fast zwei Jahrzehnte Prunksitzungen in Wolfschlugen durch. Die
Resonanz war über Jahre hinweg überwältigend.
Die Kartennachfrage war größer als die vorhandenen Plätze, so dass eine Warteliste angefertigt werden musste.
Küchenchef Günter Krämer, Hermann Schmid und deren Nachfolger Charly Böna mit ihrem gesamten Küchen- und
Wirtschaftsteam, Klaus Neuburger mit seinen Helfern für die Dekoration, Edi Karsch für die Tonübertragung sowie die
Allgäuer Dorfmusikanten sorgten für ein hohes Niveau dieser Veranstaltungen.
Einen riesigen Erfolg erntete die Junioren-Garde der Karnevalgesellschaft Zwieblingen, als sie den Musikverein
Wolfschlugen zum 100jährigen Jubiläum der Musikgesellschaft Münchenbuchsee begleiteten.
Ebenso konnte die Musikgesellschaft am 22.02.1981 bei einem Auftritt in der Stadthalle Esslingen an einer
Prunkfestsitzung viel Beifall entgegen nehmen.
Anfang der 90er Jahre zeichnete sich eine Entwicklung ab, die das Verlangen nach einer Prunksitzung negativ
beeinflusste.
Generationswechsel, Golfkrieg und vereinsinterne Querelen bei unseren Freunden der Karnevalgesellschaft Zwieblingen
sowie bei denAllgäuer Dorfmusikanten führten zu einer immer geringeren Kartennachfrage.
So fand am 31. Januar 1998 die letzte Prunkfestsitzung inWolfschlugen statt. Als finanzieller Ersatz für die ausgefallenen
Faschingsveranstaltungen wurdenTanzabende mit den „Lollies“ durchgeführt.
Beide Vereine sind sich weiterhin freundschaftlich verbunden.

Theatergruppe

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